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Richtige Recherche für Blogbeiträge

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Wenn du einen über ein Thema schreiben möchtest, kommt es vor, dass du im Vorfeld Informationen sammeln musst. Dafür ist die richtige Recherche sehr wichtig. Denn wer Beiträge veröffentlichen möchte, der muss Informationen zum Thema zusammentragen. Die Informationen sollten vertrauenswürdig sein, bewertet und aus unterschiedlichen Blickwinkel betrachtet werden. Bei der Recherche geht es überwiegend darum Zusatzinformationen und weitere Quellen einzubringen. In diesem Artikel möchte ich dir Tipps geben, wie du das Internet für deine Recherche nutzen kannst.

Deine Recherche muss bestimmte Kriterien erfüllen. Deine Inhalte müssen gründlich und sorgfältig verfasst sein. Was bedeutet, dass deine Suchergebnisse korrekt und seriös sein sollten. Deine Ergebnisse sollten die gestellten Fragen zielgenau beantworten und eine ausreichende Menge an Ergebnissen zugrunde liegen. Für die journalistische Recherche sind mindestens zwei unterschiedliche Quellen erforderlich. Die Geschwindigkeit des Aufspürens von Informationen sollte angemessen sein. Für Online-Redakteure und Blogger gilt: Die Online-Recherche sollte nur ein Teil deiner Recherche sein. Such Informationen an anderer Stelle, führe Interviews oder lies Bücher. Wenn du über ein Event berichten möchtest, dann solltest du Vor-Ort-Recherche betreiben.

Die drei Phasen der Recherche

Vorbereitung Suche Auswertung

Dein Auftrag steht, du machst dir Gedanken über deine Zielgruppe und wie du sie ansprechen möchtest. Was ist gefragt, Allgemeinwissen oder eher Spezialwissen und was weißt du schon über dieses Thema? Handelt es sich um einen Beitrag oder wird es eine Serie? Also überlege dir vor der Recherche, was genau zu tun ist und formuliere dein Thema aus.

Im zweiten Schritt überlegst du dir Fragen, die in deinem Beitrag beantwortet werden sollen. Sind grundsätzlich Fakten zum Thema notwendig, musst du eine These durch eine Quelle belegen oder brauchst du vielleicht Statistiken und Zahlen? Bevor du irgendwelche Wörter in die Suchmaschine eingibst, solltest du dir einen Überblick verschaffen, über das Thema bzw. mögliche Unterthemen und dir dazu Fragestellung entwickeln.

Thematische Orientierung ist als nächstes dran. Mach dir eine Stichwortliste, indem du dir Notizen über das machst, was du bereits gelesen hast. Versuche die Inhalte thematisch zu ordnen und vermerke Schlagwörter, die du für wichtig erachtest. Wenn du etwas Interessantes gefunden hast, solltest du dir die Quelle notieren oder speichern. Leg dir doch im Browser einen Ordner für dein Themengebiet an. Während dieses Schritts kannst dir auch die Erstellung einer Mindmap weiterhelfen. Außerdem kannst die automatische Vervollständigung in den Suchmaschinen für dich Nutzen. Denn daran kannst du erkennen, was andere Nutzer mit dem von dir eingegebenen Schlagwort verbinden und vielleicht findest du dann einen Anreiz für dich, den du in deinem Artikel verwenden kannst.

Betreibe deine Recherche nicht nur im Internet.

Hast du ein paar Suchbegriffe zusammengetragen hast, wird es Zeit dir Gedanken darüber zu machen, welche Quellen du für die Recherche heranziehen willst. Wenn du außerhalb des Internets die Möglichkeit hast, Informationen zu beschaffen, solltest du dies auf jeden Fall nutzen. Wie zu beginn schon genannt, kannst du Experten befragen oder auch in Fachzeitschriften nachschlagen. Während der Vorbereitungsphase solltest du Lexika oder Fachpublikationen lesen und dir Notizen über zentrale Eckpunkte und auch die Quellen machen. Wenn dein Recherchethema konkretisiert ist, kannst du mit der eigentlichen Suche beginnen.

Recherche-Blogger-Bloggt-Kaffee-Tee-Pause-Kuchen-Schreibtisch

Kleiner Tipp, hin und wieder ist es ratsam, Recherche von außen nach innen durchzuführen. Also vom allgemeinen Wissen zum Speziellen. Dieses Vorgehen hat folgende Vorteile:

Du behältst den Überblick und es kann nicht passieren, dass du einen wichtigen Aspekt übersehen hast, weil du zu früh einer sehr speziellen Fragestellung nachgegangen bist.

Bei Interviews mit Experten oder speziellen Recherchen in Archiven kannst du dich ganz auf die Punkte konzentrieren, die sich nicht auf einem anderen Weg haben klären lassen, was dir einen Zeitersparnis bringt.

Nun geht es an die intensive Recherche, gehe dem Thema und den Fragestellungen nach, die du in deiner Stichwortliste oder Mindmap aufgeführt hast. Suche nach Experten, die du zitieren kannst und durchstöbere die Websites von Organisationen oder offiziellen Stellen nach Inhalten und auch weiteren Quellen. Beziehe Inhalte von anderen mit ein, die du in der Vorbereitungsphase ausfindig gemacht hast. Gebe deine Suchbegriffe zu deinen Fragestellungen ein und kombiniere diese, um weitere Suchergebnisse zu erhalten. Verwende unterschiedliche Suchmaschinen und überprüfe anschließend, ob deine Trefferliste zufriedenstellend ist. Wiederhole dieses Vorgehen mit unterschiedlichen Suchbegriffen und Kombinationen, bis du eine große Auswahl an relevanten Treffern erzielt hast. Dann kannst du dich an die Auswertung machen.

Wenn du während deiner Suchphase weitere Informationen oder Quellen findest, die du nicht notiert hast und du diese für wichtig erachtest, kannst du deine Stichwortliste oder Mindmap natürlich ergänzen.

Auswertung

Nun ist die Zeit gekommen, deine Rechercheergebnisse zu prüfen und zu bewerten. Für Journalisten gilt natürlich die Sorgfaltspflicht, aber auch Blogger sollten die Beiträge sorgfältig recherchiert veröffentlichen. Nach deiner Suchphase hast du eine Vielzahl an Quellen vorliegen. Versuche diese nun systematisch zu erfassen und zu ordnen. Dies ist sowohl wichtig für die Übersicht über deine Quellen, als auch für deren Wiederauffindbarkeit. Bilde dafür sinnvolle Kategorien. Um eine inhaltliche Ordnung zu erhalten kannst du folgendes Schema anwenden:

Aktualität
Relevanz
Textlänge und
inhaltliche Komplexität.

Achte schon in der Suchphase darauf, dass deine Quellen relevant und verlässlich sind. Überprüfe beim Recherchieren, ob die Website unabhängig ist oder stehen hinter ihr bestimmte Interessenvertreter. Dies kannst du ganz leicht im Impressum herausfinden. Sind die Informationen auf der Seite neutral und ausgewogen oder gezielt auf einen bestimmten Zweck hin formuliert? Ist die Branche bekannt und ist das Webangebot glaubwürdig? Ist erkennbar wer Autor ist? Gibt es eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme? Kann man davon ausgehen, dass die recherchierten Inhalte vor Veröffentlichung geprüft wurden? Welchen Eindruck macht die Website? Achte auf die Werbungen, denn manchmal kann eine Internetseite einen guten Eindruck machen und dennoch nicht seriös sein. Eine Website mit guter Aufmachung kann man heutzutage in wenigen Minuten erstellen.

Wenn die formale Bewertung abgeschlossen ist, kommt die inhaltliche Bewertung. Kannst du mit den gefundenen Suchergebnissen die Ausgangsfrage beantworten? Begegne deinen Suchergebnisse immer mit einem gewissen Maß an Skepsis. Dadurch, dass jeder Inhalte im Weg publizieren kann und diese nicht immer einer redaktionellen Prüfung unterworfen sind, sind sie nicht immer sachlich geprüft.

Eine Rechecher für einen neuen Blogartikel ist immer wieder wichtig. Beachte die oben genannten Regeln und achte vor allem darauf, dass du nicht zu viel Zeit mit der Recherhche verbringst. Im Netz herrscht Ablenkungsgefahr. Außerdem ist das Hauptziel am Ende des Tages einen neuen Artikel geschrieben zu haben, sammel nicht nur Informationen, sondern fang an zu schreiben. 

Ein Kommentar

  • Julia

    Eine super Zusammenfassung!
    Wobei ich gerade immer die recherche am mühseligsten finde… 😀
    Aber was muss, das muss halt.

    Hab noch eine schöne und erfolgreiche Woche. :-*

    Liebe Grüße,
    Julia

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