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Analyse

Blog Analyse – Wie wichtig Zahlen für deinen Erfolg sind

Das Betreiben deines Blogs besteht nicht nur aus dem Schreiben von Beiträgen und Teilen in den sozialen Netzwerken. Es spielt keine Rolle, ob du deine Beiträge für private Leser oder die Öffentlichkeit schreibst, für dich ist nur wichtig, dass deine Beiträge gelesen werden. Die Analyse deines Blogs ist dabei wichtiger Bestandteil deiner Bloggertätigkeit. In diesem Beitrag möchte ich dir die Auswertung der Zahlen näher bringen. Was zu beachten ist und welche Tools, insbesondere Google Analytics, du zum Auswerten verwenden kannst. 

Warum werden die Daten deines Blogs analysiert?

Auch wenn es ein Hobby ist, möchtest du, dass andere deine Beiträge lesen und deine Entwicklung verfolgen. Aber woher weist du, dass andere deine Beiträge gerne lesen? Zum einen natürlich anhand der hinterlassenen Kommentare, aber natürlich auch durch die Analyse. Durch die Auswertung kannst du im Anschluss erkennen, welche Beiträge gerne gelesen werden und daraus Rückschlüsse für kommenden Artikel ziehen. 

Außerdem kannst du dich so mit deinen Mitbewerbern vergleichen und deine sowie deren Schwachstellen herausfinden. 

Bei Kooperationen greifen deine Kunden häufig auf die Zahlen von Google zurück. Daher ist wohl Google Analytic eines der stärksten Tools in unserer Branche. Kaum ein anderes Tool bringt so genaue Zahlen mit sich. Aber gerade weil es so umfangreiche Auswertungen und detaillierte Kennzahlen bietet, ist der Einstieg oft nicht einfach. 

Vorab möchte ich dir näher bringen, welche Daten ich regelmäßig kontrolliere und welche Rückschlüsse ich daraus ziehe. 

  • Artikelaufrufe
  • Seitenaufrufe
  • Verweildauer
  • Follower (Social Media)
  • Woher kommen die Leser?

Zahlen werden immer mit Mathematik verbunden und Mathe und ich sind keine guten Freunde. Doch die Zahlen bei der Bloganalyse sind anders. Mit diesen Zahlen kann ich herausfinden, wie viele Abonnenten mein Blog hat, wie häufig und welche Artikel regelmäßig aufgerufen werden. Die Seitenaufrufe kann ich selbstverständlich auch aus der Bloganalyse entnehmen. Damit kann ich meine Reichweite ermitteln und ich erfahre, wie lange jemand auf meinem Blog bleibt. 

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Wie wird gemessen? 

Bevor es an das Messen und Auswerten geht, musst du natürlich wissen, was dein Ziel ist und welche Daten du herausfiltern möchtest. Die Ziele definierst du mit der SMART-Technik. Wichtig ist, dass du Zeiträume definierst, bis wann du welches Ziel erreicht haben möchtest. So erhältst du einen Messwert, den du für deine Statistik festhalten kannst. 

Wo wir beim Stichwort Messwert sind. Wenn du einen Artikel veröffentlichst, welcher 3.000 mal aufgerufen wird, ist dies erst einmal eine hervorragende Zahl. Wenn du dann allerdings feststellst, dass die durchschnittliche Verweildauer auf dem Blog 30 Sekunden betrifft und dein Artikel 1.000 Wörter enthält, sollte dir klar sein, dass der Artikel gar nicht gelesen wurde. 

Die Analyse ist wichtig, weil du damit deine Erfolge prüfen kannst. Der nächste Schritt liegt darin, eine Konsequenz zu ziehen. Bestimmte Artikel werden gerne gelesen, greife das Thema auf und erziele weitere Aufrufe, die damit auch eine länger Verweildauer als 30 Sekunden aufweisen. 

ROI Analyse

Eine weitere Methode, mit der man die Bloganalyse vervollständigen kann ist die ROI-Analyse (Return on Investment)

Solltest du eine bezahlte Kampagne bei Facebook veröffentlichen, kannst du auswerten, wie viel Geld du für die Kampagne ausgegeben hast und was diese Anzeige zurückgeworfen hat, sprich Buchungen. Damit erfährst du, ob sich die Anzeige gelohnt hat. 

Allerdings ist die ROI-Analyse schwierig zu bemessen, weil nicht erkennbar ist, ob Buchungen über die Anzeige erfolgt sind. Bestimmte Trackingmethoden machen eine entsprechende Auswertung möglich, jedoch ist sie aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht mehr erlaubt. 

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Viele Tools helfen bei der Analyse

Für die Bemessung deiner Aufrufe gibt es unzählige Tools. Teilweise sind diese Tools kostenlos, andere jedoch kostenpflichtig oder nur für bestimmte Maßnahmen kostenpflichtig. 

Eines der bekanntesten Tools ist Google Analytics und bisher wollten auch die meisten meiner Kooperationspartner eine Auswertung von Google Analytics haben, um eine Zusammenarbeit aushandeln zu können. 

Das Analyseprogramm von Google bietet wirklich sehr viele Auswertungen und ist daher für den Anfang leicht unübersichtlich. Wobei ich sagen muss, dass die Überarbeitungen des Screens schon besser geworden ist und ich, im Vergleich zu den Jahren zuvor, mehr auf einem Blick erkennen und deuten kann. 

Ich empfehle dir für den Anfang auf jeden Fall ein Konto bei Google Analytics einzurichten und auch deine Tracking-ID auf deinem Blog zu hinterlegen. Selbst wenn du für dich andere, verständlichere Programm nutzen möchtest, schadet es nicht, wenn Google Analytics deine Zahlen von Beginn an festhält. 

Eine weitere Alternative ist Matomo (vorher hieß es Piwik). Es ist genauso aufgebaut wie Google Analytics, aber leichter zu verstehen. Außerdem scheint es im Hinblick auf die Datenschutzgrundverordnung kompatibler zu sein, da das Programm heruntergeladen wird und sich dann auf deinem Server befindet. Sprich, die ausgewerteten Daten befinden sich bei dir und nicht bei einem Drittanbieter in einem Nicht-EU-Land. 

Backlinks sind für das Google Ranking immer noch ganz wichtig. Um diese zu überprüfen gibt es unzählige Tools und Peer Wandiger hat sie auf seinem Blog Selbstständig im Netz zusammengefasst. 

Nun ist es an der Zeit zu starten und dafür habe ich ein eine kleine Hausaufgabe für dich. Gerne kannst du dir das Blatt herunterladen, ausdrucken und damit arbeiten: 

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Du hast jetzt eine gute Zusammenfassung erhalten, warum die Analyse deines Blogs so wichtig ist. Fasse regelmäßig deine Zahlen zusammen, so wirst du immer wissen, wie du bei deinen Lesern ankommst und welche Inhalte veröffentlicht werden müssen, damit dein Blog weiterhin aufgerufen wird. 

 

 

 

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